Premiere für Hot-Dry-Rock

Geothermie Die erste nach dem Hot-Dry-Rock-Verfahren betriebene Tiefengeothermie-Anlage ist jetzt in den Probelauf gegangen.

14. August 2008

Wasser zirkuliert dabei durch einen künstlich erzeugten Wärmetauscher im Untergrund in einer Tiefe von 4.500 bis 5.000 m. Seit 1987 wird dieses Konzept im elsässischen Soultz-sous-Forêts bei hohen Gesteinstemperaturen untersucht. Der 50 km nördlich von Straßburg gelegene Standort befindet sich im Zentrum einer der größten Wärmeanomalien Mitteleuropas. Dort werden bereits in 5.000 m Tiefe 200 °C angetroffen. Die geologischen Bedingungen sind exemplarisch für deutsche Standorte im Oberrheingraben.

Erschienen in Ausgabe: 7-8/2008