Rätia Energie AG verstärkt Aktivitäten in Deutschland

Beteiligung an deutschen Kraftwerksprojekten von SüdWestStrom.

19. November 2007

Am 26. April 2007 wurde eine Grundsatzvereinbarung zwischen der Schweizer Rätia Energie AG und der SüdWestStrom Kraftwerk GmbH & Co. KG, Tübingen, beurkundet, die am 8. November 2007 in Kraft getreten ist. Durch diese Grundsatzvereinbarung erhält Rätia Energie die Möglichkeit, sich an jedem neuen Kraftwerksprojekt zu beteiligen, welches von der SüdWestStrom realisiert wird.

Konkret plant das Tübinger Kooperationsunternehmen derzeit ein hochmodernes Steinkohlekraftwerk in Brunsbüttel an der norddeutschen Elbe. Hier sollen zwei Kraftwerksblöcke mit einer Leistung von je rund 800 MW entstehen. Für Rätia Energie eröffnet sich mit der Grundsatzvereinbarung die Möglichkeit, mit zu in-vestieren. Im Gegenzug erhielte Rätia Energie Strombezugsrechte, welche auch zur Absicherung der Vertriebs- und Handelsaktivitäten in Deutschland dienten. Das Schweizer Unternehmen strebt nach eigener Aussage bis 2012 eigene Pro-duktionskapazitäten, Beteiligungen oder Langfristverträge im Umfang von 400 MW an.