Raumordnungsverfahren für Erdgasleitung Opal

Fortschritt für europäisches Erdgasinfrastrukturprojekt.

05. Februar 2009

Das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg hat kürzlich das Raumordnungsverfahren für den 148 km langen Trassenkorridor in den Landkreisen Uckermark, Barnim, Märkisch-Oderland und Oder-Spree mit einer positiven Beurteilung abgeschlossen. »Im Ergebnis des Raumordnungsverfahrens wird für den zur Prüfung eingereichten Hauptkorridor sowie für die kleinräumigen Varianten festgestellt, dass bei Umsetzung der erteilten Maßgaben eine Vereinbarkeit mit den Erfordernissen der Raumordnung gegeben ist«, teilte das Ministerium mit. Der Abschluss des Raumordnungsverfahrens für den südlichen Bereich des Landes bis zur Grenze zu Sachsen wird nach eigenen Angaben im Frühjahr erwartet. Planerisch zeichnet sich ab, dass die Trassenvariante mit einem Verdichterstandort Radeland im Bereich Baruth als raumverträglich beurteilt werden kann. Das behördliche Verfahren ist die Entscheidungsgrundlage für das darauf folgende Planfeststellungsverfahren. Mit der Opal soll die Ostseepipeline ›Nord Stream‹ mit dem europäischen Erdgasnetz verbunden werden. Von Lubmin bei Greifswald führt der geplante Trassenverlauf der Opal über rund 470 km durch Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen bis auf die deutsch-tschechische Grenze.