Regeln und Rechte im liberalisierten Markt

Stromkosten.de macht den Strommarkt transparent
17. April 2001

Was sie schon immer über Strom wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten, erläutert die Informationsplattform „Stromkosten.de“ im Internet (www.stromkosten.de). Hanno Blatzheim, der 38-jährige Jurist mit dem Spezialgebiet Energierecht, und sein Team klären den Energieverbraucher in den Webseiten über den liberalisierten Strommarkt auf. Angesprochen werden Privathaushalte und Gewerbekunden.

Auf den ersten Blick erhält der Benutzer Hinweise auf energiebezogene Politik- und Rechts-News und die aktuellen Börsenkurse. Er kann unter anderem Informationen über Stromkosten und Tarife, Anbieter sowie Veranstaltungen und Seminare abrufen. „Wir arbeiten derzeit daran, unsere Tarifdatenbank zur umfangreichsten Deutschlands auszubauen“, sagt Blatzheim, „darin können Versorger ihre Daten täglich aktualisieren“. Hinter der Rubrik Stromkosten und Tarife verbirgt sich eine Möglichkeit zur individuellen Preisberechnung durch einen Tarifrechner, auch für Sondertarife, wie sie bei Industriekunden gängig sind.

Auf grundlegende Fragen (zum Beispiel: „Wie funktioniert der neue Markt?“) bekommt der Besucher von Stromkosten.de kurze, prägnante und einleuchtende Antworten. Neben erläuternden Texten reichern Tabellen und Grafiken die Erklärungen an.

Den gedanklichen Zugang zu Börsenaktivitäten erleichtert Stromkosten.de mit den wichtigsten Stromindizes. Abrufbar sind Informationen über aktuelle Preisindizes der wichtigsten europäischen Energiemärkte, Aktienperformance und Kurse deutscher Energieversorgungsunternehmen sowie Marktanalysen.

Beachtenswert ist das „Kleine Lexikon zum Stromhandel“. Es definiert elementare Begriffe wie Broker oder Option sowie die fortgeschrittene Fachterminologie.

Erschienen in Ausgabe: 06/2000