Regenerativ ist Standard

Editorial

Die Perspektiven für die Branche sind einzigartig – aber schon jetzt nimmt der Wettbewerb erheblich zu.

26. September 2011

Wer hätte es Ende letzten Jahres für möglich gehalten, dass unsere Regierung den kurzfristigen Ausstieg aus der Kernenergie beschließt und damit quasi per Gesetz eine umfassende Durchsetzung regenerativer Energie-konzepte eingeleitet hat? Sollte die Politik ihren im Vorfeld von Fukushima ja bisweilen bedenklichen Schlingerkurs in dieser Frage tatsächlich nicht wieder aufnehmen, dann ist der Weg frei für eine Markterschließung, die es in dieser Größenordnung bislang noch in keinem anderen Land gegeben hat. Das bedeutet aber auch gleichzeitig, dass viele der vorhandenen Anlagen mittlerweile in die Jahre gekommen sind und ein Generationswechsel stattfinden wird. Sicherheitsanforderungen haben sich geändert, die Leistungsfähigkeit moderner Anlagen ist gestiegen und ihre Einsatzmöglichkeiten sind vielfältiger geworden.

Mit unserer aktuellen Ausgabe zeichnen wir die Trends der Branche nach und beantworten Fragen nach mehr Sicherheit oder wie sich beispielsweise hinterlüftete Photovoltaik-Fassadensysteme zum architektonisch ansprechenden Stilelement entwickelt haben. Und wir sagen unseren Lesern, worauf sie zu achten haben, um für ihre Kunden maximale Erträge zu erzielen. Bei aller Euphorie muss man natürlich auch festhalten, dass der Konkurrenzdruck in der gesamten Branche rasant zunehmen wird, weil immer mehr an der Erfolgsgeschichte der Branche teilhaben möchten. Gerade deshalb ist es für jedes Unternehmen, das sich mit dem Thema regenerative Energien beschäftigt, so wichtig, sich konsequent auf innovative Produkt- und Techniklösungen zu konzentrieren. Mit unserer aktuellen Ausgabe möchten wir einen Beitrag dazu leisten. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und weiterhin gute Geschäfte.