Rheinenergie steigt ins Regelenergiegeschäft ein

Der Ausbau der Erneuerbaren erhöht den Bedarf nach Ausgleichskapazitäten für wetterbedingte Einspeiseschwankungen. Rheinenergie hat jetzt die Infrastruktur für ein virtuelles Kraftwerk aufgebaut. Am 1.April soll es den Betrieb aufnehmen.

18. Februar 2015

In einem ersten Schritt erfolgt nun die steuerungstechnische Vernetzung von Anlagen der Rheinenergie einerseits sowie Kundenanlagen andererseits.

Dies umfasst BHKW sowie Wind-und Photovoltaik-Anlagen. Das Unternehmen vermarktet die Energie auf allen relevanten Märkten wie Regelenergiemarkt sowie Direktvermarktung.

Pool besteht aus BHKW und Erneuerbaren

Das Virtuelle Kraftwerk soll zudem auch Industrieunternehmen und in der Zukunft auch Kleinkunden offen stehen. So lassen sich sowohl Erzeugungs-als auch Absatz-Flexibilitäten optimal bewirtschaften.

Durch die Bündelung aller Steuerungs-und Optimierungsmöglichkeiten in einer Software verspricht sich Rheinenergie außerdem, neu entstehende Märkte schnell in die bestehende Systemarchitektur integrieren zu können und das sich ergebende Potential optimal zu erschließen.

Realisiert wird das Virtuelle Kraftwerk als Software-as-a-service im neuen Kisters-Rechenzentrum in Aachen.