Rheinland-Pfalz rüstet sich für Wärmewende

Das Bundesland hat sein Wärmekonzept vorgestellt. Dieses bündelt Maßnahmen von energetischer Quartiers- und Gebäudesanierung über Nahwärmenetze bis hin zur Verknüpfung von Strom und Wärme vor Ort.

24. August 2017

„Die energetische Quartiersentwicklung ist ein Schlüsselthema der Wärmewende“ sagte der Staatssekretär des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums Thomas Griese bei der Veranstaltung ›Lösungsraum Quartier? Chancen und Hemmnisse nachhaltiger Quartiersentwicklung‹ der Landesenergieagentur in Mainz.

„Wollen wir unsere energie- und klimapolitischen Ziele erreichen, müssen wir den Wärmebereich zum Schwerpunkt machen. Das Wärmekonzept für Rheinland-Pfalz rüstet unser Land für die Wärmewende“, so Griese außerdem.

Förderung für die Kommunen

Städte und Gemeinden sind bei der energieeffizienten Quartiersentwicklung Schlüsselakteure, so das Umweltiministerium von Rheinland-Pfalz (MUEEF). „Ergänzend zu Bundesmitteln unterstützen wir Kommunen bei der Erstellung von integrierten Quartierskonzepten künftig finanziell aus Landesmitteln“, sagt Griese.

Die Förderrichtlinie befinde sich derzeit in der Abstimmung. Außerdem fördere Rheinland-Pfalz den Einsatz von Sanierungsmanagern, die die Umsetzung von Quartierskonzepten begleiten.

Für die Maßnahmen des Wärmekonzeptes sind in den Jahren 2017 und 2018 je knapp vier Millionen Euro Landesmittel vorgesehen, ergänzt durch 1,9 Millionen Euro EU-Mittel, teilt das Ministerium weiter mit. Insgesamt stünden somit rund zehn Millionen Euro Fördermittel für den Wärmebereich in Rheinland-Pfalz zur Verfügung.

Das Wärmekonzept ist hier auf den Seiten des MUEEF abrufbar.