Rückbau-Strategie

Kernkraft

Unmittelbarer Rückbau statt dem sogenannten sicheren Einschluss ist die Strategie, zu der sich die EnBW Kernkraft GmbH (EnKK) als Betreiber der Kraftwerke Neckarwestheim und Philippsburg entschlossen hat.

28. August 2012

Jörg Michels, Vorsitzender der EnKK: »Sowohl sicherheitstechnische als auch ökonomische Aspekte sprechen aus unserer Sicht für den unmittelbaren Rückbau.« In beiden Kraftwerksanlagen ist der Block 1 seit vergangenem jahr abgeschaltet, während Philippsburg 2 noch bis 2019 und Neckarwestheim 2 noch bis 2022 Strom produzieren werden. Für die abgeschalteten Blöcke werden jetzt in einer mehrjährigen Planungsphase die Rückbauarbeiten vorbereitet. Michels: »Die Entscheidung für eine Rückbaustrategie umfasst alle unsere Blöcke.« Auf der Basis von wahrscheinlichen Szenarien für die Verfügbarkeit von Endlagern, Genehmigungsprozessen und weiteren technischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Faktoren hat ein Expertenteam eine generelle Vorgehensweise für den Rückbau, die erforderlichen Genehmigungen sowie den Umgang mit Reststoffen und Abfällen getroffen. Kompetenz konnte bereits durch den Rückbau von Obrigheim aufgebaut werden.

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Erschienen in Ausgabe: 07/2012