RWE-Innogy, SWM und Siemens bauen Offshore-Park

›Gwynt y Môr‹ soll ersten Strom 2013 liefern

10. Juni 2010

RWE Innogy, die Stadtwerke München (SWM) und Siemens haben ein Joint Venture zum Bau des Offshore-Windparks ›Gwynt y Môr‹ (walisisch: Wind im Meer) gegründet. RWE Innogy wird 60 % an diesem Gemeinschaftsunternehmen halten, die Stadtwerke München 30 % und Siemens 10 %.

Die Unternehmen teilten mit, dass die Investitionssumme bei über 2 Mrd. € liegt, inklusive der Netzanbindung zur Küste. Sie wird entsprechend unter den Partnern aufgeteilt.

›Gwynt y Môr‹ soll mit einer installierten Leistung von 576 MW in der sogenannten Liverpool Bay rund 18 km vor der Küste von Nordwales entstehen. Bereits Ende 2011 soll mit der Errichtung der ersten Fundamente für die insgesamt 160 Windenergieanlagen begonnen werden.

Der Windpark mit einer Fläche von 79 km² hat bereits alle erforderlichen Genehmigungen erhalten. Siemens wird die Windturbinen liefern, installieren und warten sowie für die Netzanbindung sorgen. Bereits 2013 soll der Windpark in einer ersten Ausbaustufe Strom erzeugen. Die Fertigstellung ist für 2014 vorgesehen.

Für den Bau von „Gwynt y Môr“ lässt RWE Innogy außerdem ein weiteres Offshore-Konstruktionsschiff bei der koreanischen Werft Daewoo bauen. Ein erstes dieser weltweit größten Offshore-Konstruktionsschiffe hatte das Unternehmen bereits Ende des letzten Jahres für die Errichtung des deutschen Offshore-Windparks Nordsee Ost in Auftrag gegeben. Das neue Konstruktionsschiff wird Ende 2011 erwartet. Dort sollen die Fundamente und Windkraftanlagen vormontiert und auf die Baustelle auf See transportiert werden.