RWE plant Wasserkraftwerke in Serbien

Auch Bosnien-Herzegowina eingebunden

24. November 2009

Die RWE AG weitet ihr Engagement in Osteuropa aus und hat dazu mit dem serbischen Energieversorger JP Elektroprivreda Srbije (EPS) und der serbischen Regierung eine Absichtserklärung unterschrieben. Die Partner wollen künftig in gemeinsamen Projekten den serbischen Strommarkt weiterentwickeln.

In einem ersten Schritt geht es um den Bau von Wasserkraftwerken mit einer Gesamtkapazität von bis zu 3.000 MW. RWE will drei mögliche Standorte an den Flüssen Donau, Morava und Drina untersuchen. Der Standort an der Drina liegt auf dem Gebiet von Bosnien-Herzegowina in der Teilrepublik Srpska, wird aber – da von grenzüberschreitender Bedeutung für die Stromversorgung in der gesamten Region – auch von der Republik Srpska unterstützt. Mit moderner Pumpspeicher- und Laufwasser-Kraftwerkstechnologie sollen die großen Wasserkraftpotentiale der Region erschlossen und die Versorgung der Bevölkerung aus CO2-freier Erzeugung gesichert werden.