RWE und Evonik unterzeichnenWärmebereitstellungsvertrag

RWE Energiedienstleistungen will die Wärme für seine Marler Fernwärmversorgungsgebiete künftig aus dem von Evonik Industries betriebenen Dampfverbundnetz des Chemieparks Marl beziehen. Die Unternehmen haben einen Wärmebereitstellungsvertrag unterzeichnet.

08. Dezember 2014

Die Kooperation ist verbunden mit einem Wechsel der Bezugsquelle für die Wärme. Die Vereinbarungen sehen vor, die Wärmelieferung sobald wie möglich auf den Kraftwerksverbund im Chemiepark zu verlagern und damit den bestehenden Bezug aus dem Kraftwerk Scholven bei Gelsenkirchen abzulösen.

Die Verlagerung der Wärmequelle setzt umfangreiche Neu- und Umbaumaßnahmen voraus. Geplant sind unter anderem der Bau einer neuen, circa 4 km langen Fernwärmetrasse mit jeweils zwei Fernwärmeleitungen, die Errichtung einer neuen Einspeisestation sowie der Einbau von großen Wärmetauschern in das bestehende Dampfverbundsystem des Chemieparks. RWE ED und Evonik veranschlagen hierfür Investitionen, die voraussichtlich im zweistelligen Millionenbereich liegen.