Schleupen investiert 15 Mio. in neue Softwaregeneration

Um die steigenden Anforderungen durch das Energiewirtschaftsgesetz, Smart Metering, die neuen Einspeiseprozesse sowie der zunehmenden Regulierung der Wasserwirtschaft gerecht zu werden, investiert Schleupen rund 15 Mio. € für ein Update seiner Software.

21. August 2013

Unter der neuen Generation Schleupen.CS 3.0. will das Unternehmen bis 2017 ein hochautomatisiertes Softwaresystem anbieten, das alle relevanten Prozesse der Versorgungswirtschaft komplett abbildet.

Auf der Datenbank-Ebene basiert die neue Softwaregeneration zukünftig durchgängig auf Microsoft SQL Server Technologie. Die darauf aufbauenden Module und Anwendungen kommunizieren mittels Webservices über einen Servicebus untereinander. Dies erlaubt eine einfache Integration von Drittanwendungen sowie eine Prozessverteilung und Parallelisierung der Abläufe. Daraus resultieren eine deutlich verbesserte Performance sowie eine erhöhte Durchsatzfähigkeit für Massendaten.

Im Herbst sollen bereits die ersten zwei vertriebsunterstützenden Module verfügbar sein, die ein funktionell eigenständiges EEG-Modul besitzen. Innerhalb der EEG-Prozesse soll dann das neu entwickelte Modul zum Meter Data Management (MDM) inklusive der neuen Zeitreihen-Engine zum Einsatz kommen. Diese Technologie verbindet laut Schleupen erstmalig die voll integrierte Zeitreihenverarbeitung innerhalb der Abrechnung.