GLASFASER

Schnell im Boden, schnell im Netz

Beim Ausbau des Glasfasernetzes hat Vodafone erstmals das Verlege-Verfahren Nano-Trenching eingesetzt. „Damit erfolgt der Ausbau schneller als jemals zuvor“, heißt es.

24. April 2019
Schnell im Boden, schnell im Netz
(Bild: Vodafone)

„In Gehrden bei Hannover werden die Glasfaser-Leitungen 40 Mal so schnell verlegt wie klassisch mit Bagger und Schaufel“, so Vodafone. Dieses bringe jeden Tag bis zu 600 Meter Glasfaserleitung in den Boden, bei nur noch minimalen Einschränkungen für Straßenverkehr und Anwohner.

Nano-Trenching

Mit Nano-Trenching wird das Kabel beim Glasfaser-Ausbau mit einem Stufenschnitt 6 Zentimeter tief in die Asphaltdecke verlegt.

Glasfaser-Ausbau

In Gehrdens Gewerbegebieten sind Unternehmen oft über DSL-Anschlüsse mit dem Internet verbunden. Je nach Auslastung kommen beim Kunden nur wenige hundert Kilobit pro Sekunde an. Durch den Glasfaser-Ausbau profitieren sie demnächst von Geschwindigkeiten mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde im Up- und Download – das entspricht der zehnfachen Leistung eines VDSL-Anschlusses. „Erste Geschäftskunden erhalten schon in einigen Wochen ihren Highspeed-Internetanschluss. Der komplette Ausbau sowie Anschaltung wird voraussichtlich Ende Mai abgeschlossen sein“, so Vodafone.

Fiber to the Building

Beim Glasfaser-Ausbau setzt Vodafone auf das so genannte ‚Fiber to the Building‘ (FTTB). Mit FTTB wird jedes Gebäude mit einer Glasfaserleitung an die Verteiler-Stationen angeschlossen. Der Vorteil: Mit einem eigenen Glasfaser-Anschluss muss die Bandbreite nicht mit anderen Unternehmen geteilt werden, so dass dem Kunden immer die volle Leistung zur Verfügung steht.

Zudem bieten Glasfaser-Anschlüsse gegenüber herkömmlichen Kupferleitungen eine höhere Ausfallsicherheit, da sie weniger störanfällig sind. Ein weiterer Vorteil ist die Zukunftssicherheit der Technologie, da bei Bedarf die Übertragung auf mehrere Gigabit pro Sekunde erhöht werden kann. Damit rüsten sich Unternehmen bestens für die zunehmende Digitalisierung.