Schnell-Ladestationen für Elektroautos

RWE startet mit ZVEH und Innungsbetrieben gemeinsamen Aufbau

14. April 2010

Der Energiekonzern RWE und der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) treiben, nach eigenen Angaben, gemeinsam den Ausbau der Elektromobilität in Deutschland voran. Ziel ist eine enge Zusammenarbeit des Energieversorgers mit den Innungsbetrieben des ZVEH beim Aufbau von Schnell-Ladestationen in der Gebäudeinstallation. Die Fachbetriebe übernehmen die Kundenbetreuung und die Installation und Wartung der RWE-Ladestationen vor Ort.

Als Ergebnis einer Initiative von Daimler und RWE mit Energieversorgern und Automobilherstellern in Europa wurde ein VDE-Standard für die Steckverbindung zwischen Elektrofahrzeug und Ladestation verabschiedet, informierten ZVEH und RWE. Dieser werde derzeit in den internationalen Gremien diskutiert und ermögliche ein mehr als zehnmal schnelleres Laden des Fahrzeugs als an der üblichen Haushaltssteckdose.

Das hohe Niveau der Technik – insbesondere bei den Schutzeinrichtungen –, über das RWE-Ladestationen bereits jetzt, nach RWE-Angaben, verfügen, werde dann bei allen Ladeeinrichtungen für Elektroautos verpflichtend. Für die fachgerechte Durchführung sei die Beauftragung einer Elektro-Fachkraft vorgeschrieben. Im Rahmen der Zusammenarbeit werden die Innungsbetriebe durch RWE und ZVEH zum E-Mobility Fachbetrieb qualifiziert.

(im Bild: RWE und ZVEH starten durch mit E-Mobilität: Carolin Reichert (Mitte.), Leiterin E-Mobility bei RWE, und Walter Tschischka (li.), Präsident des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), sowie Lothar Hellmann (re.), ZVEH-Vize-Präsident und Vorsitzender des Fachverbands Elektro- und Informationstechnische Handwerke Nordrhein-Westfalen trafen sich im E-Haus auf der Fachmesse Light+Building in Frankfurt/Main.

Foto: Renate Schildheuer)