SGS und TÜV Nord gewinnen Zuschlag für Ostseepipeline

Sicherheitsprüfung und Behördensachverständnis.

20. September 2007

Gegen die internationale Konkurrenz konnte sich das Konsortium aus SGS und TÜV NORD behaupten. Die beiden Unternehmen werden für das wichtige Pipeline-Projekt die Zeichnungen und Planungsunterlagen unabhängig auf Sicherheit prüfen und als Behördensachverständige fungieren. Den Zuschlag an das Konsortium aus SGS und TÜV NORD erteilte jetzt der Auftraggeber, die Nord Stream AG, an der neben Gazprom auch die Wintershall AG und die E.ON Ruhrgas AG Anteile halten.

Insgesamt werden zwei, jeweils 1.210 km lange, in der Ostsee verlegte Pipelines Greifswald mit Wyborg an der russischen Küste verbinden und damit Europa an die weltweit größten Gasreserven direkt anbinden. Für den Bau der beiden Pipelines werden 2,2 Mio. t Stahl und 2,4 Mio. t Beton verarbeitet. Das erste Erdgas soll 2010 durch die neue Pipeline fließen. Ab 2015 sollen dann 25 % des zusätzlichen Bedarfs an Gas in der EU über die beiden Stränge der Pipeline abgedeckt werden können.