Shizen Energy und juwi gründen Joint Venture für Japans Energiemarkt

Die japanische Shizen Energy und die deutsche juwi-Gruppe werden unter dem Namen ›juwi Shizen Energy‹ zusammenarbeiten. Das gaben beide Unternehmen bekannt. Ihr erstes Projekt – eine Freiflächen-PV-Anlage auf der japanischen Insel Kyushu – ist bereits seit Mitte Dezember am Netz. Für dieses Jahr hat juwi Shizen Energy Projekte mit insgesamt 120MW in der Planung.

24. Januar 2013

»Japan bietet sehr gute Grundbedingungen für erneuerbare Energien. Es gibt einerseits sehr gute Einstrahlungswerte, andererseits aber auch viele gute Standorte für Windenergieanlagen. Unter diesen Voraussetzungen kann das Land seine Abhängigkeit von importierten Brennstoffen verringern, neue Investitionen sowie neue Arbeitsplätze schaffen. Erneuerbare Energien sind eine große Chance für Japan«, sagt Martin Winter, Finanzvorstand der juwi-Gruppe.

Das Joint Venture plant, bis 2017 insgesamt 1GW installieren. »Wir sind zuversichtlich, dass juwis Erfahrungen und unser Know-how des japanischen Marktes wesentlich zur Energiewende im Land beitragen werden«, sagt Ken Isono, Vorstand von Shizen Energy.

Das erste gemeinsame Projekt, die Freiflächen-PV-Anlage auf Kyushu hat ein Leistung von 1MW. Der Bau des Projekts begann Ende Oktober. »Wir planen, in ganz Japan weitere Projekte umzusetzen. Neben Freiflächen-Photovoltaikanlagen werden wir auch Dachflächen-Anlagen bauen«, sagt Masaya Hasegawa, Managing Director und Gründer von Shizen Energy sowie Representative Director von juwi Shizen Energy.