»Sinnlose« CO2-Pläne der EU

EMISSIONEN Allein auf die deutsche Industrie komme zwischen 2013 bis 2020 eine zusätzliche Last von rund 17 Mrd. € zu, so die Abschätzung des VIK, der Interessenvertretung industrieller und gewerblicher Energiekunden in Deutschland.

13. Februar 2008

Diese stützt sich dabei auf die Pläne der EU-Kommission, die von 2013 bis 2020 eine gestuft zunehmende Versteigerung der CO2- Emissionsrechte vorsieht, die bis dahin noch unentgeltlich an Energiekunden aus Industrie und Gewerbe verteilt wurden. In Zukunft sollen europäische Industrie-Unternehmen für die in ihren Anlagen entstehenden CO2-Emissionen zusätzliche Milliarden Euro Strafe bezahlen.

Diese Pläne sieht der VIK unter Klimaschutzgesichtspunkten als sinnlos an. Setze sich die EU mit ihren Überlegungen durch, bedeutete dies laut dem VIK eine völlig unnötige Verachtzehnfachung der Kosten des CO2-Emissionshandels.

Erschienen in Ausgabe: 01/2008