Smart-Home-Geräte im Test zeigen deutliche Ergebnisse

Die reine Verbrauchsanzeige bei Smart-Home-Geräten genügt dem Verbraucher nicht. Dies hat der erste Vergleichstest ›Visualisierungs- und Smart-Home-Systeme‹ der Forschungsgruppe EnCT ergeben, die im Auftrag von Energieversorgern sieben Smart-Home-Systeme in 35 Privathaushalten im Raum Freiburg erproben ließ.

13. Februar 2012

Sind Smart Home Systeme nur mit einem Display ausgestattet mit Informationen über den Gesamtverbrauch im Haushalt, sinkt das Interesse der Testhaushalte nach einigen Wochen ab, und die Nutzungshäufigkeit lässt nach. Das zeigen die Ergebnisse aus den Befragungen der Haushalte. Untersucht wurden drei Smart-Home-Systeme und vier Energievisualisierungssysteme, die einen repräsentativen Querschnitt des derzeitigen Marktangebots bilden.

Was der Nutzer über die Verbrauchsanzeige hinaus will, weiß Geschäftsführer Dr. Arne Schäffler: »Die Befragungsergebnisse zeigen, dass Systeme mit Mehrwerten auf positivere Resonanz stoßen«. Mehrwert könnten Zusatzinformationen etwa über den Verbrauch einzelner Haushaltsgeräte oder Ansteuerungsmöglichkeiten bieten. Interessant sei, wie die Systeme in den Haushalten das Thema Energieverbrauch bewusst gemacht haben. So berichteten Nutzer über den ›Energie-Erziehungseffekt‹ bei ihren Kindern oder über Investitionen in neue Haushaltgeräte als Folge der Verbrauchsanzeigen. Weiter fordern die Verbraucher gute Anleitungen und die leichte Erschließung des Systems, was nicht bei allen Systemen im Test gegeben war.