Smart City

So geht smart

Aktuelle Studie „Aufbruch in eine smarte Zukunft“ stellt Handlungsempfehlungen von 35 Smart-City-Pionieren vor.

29. November 2019
So geht smart
(Bild: Adobe Stock)

Bessere Luft dank intelligenter Verkehrssteuerung, CO2-Reduktion durch optimierte Quartierslösungen mit erneuerbaren Energien und Speichern: Die Digitalisierung bietet viele Chancen für Kommunen und Stadtwerke, um die Lebensqualität in den Städten und Gemeinden zu steigern und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu erhöhen.

Was möglich ist und wie Projekte am besten gelingen, zeigt die Studie „Aufbruch in eine smarte Zukunft“ der BET (Büro für Energiewirtschaft und technische Planung), heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Mit Unterstützung des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) sammelte und wertete die BET die wichtigsten Erfahrungen und Handlungsempfehlungen aus 35 erfolgreichen deutschen Smart-City-Projekten aus. Die Studie soll als Starthilfe bei der praktischen Umsetzung von Projekten helfen.

Einfach machen

Die Entwicklung zur Smart City steht jeder Stadt unabhängig von der Größe offen. Zusammen mit dem kommunalen Unternehmen lassen sich die nötigen Kompetenzen durch gezielte Partnerschaften sichern. Der wichtigste Schritt in eine smarte Zukunft liegt schlicht im Mut, konkrete Projekte zu beginnen. Der Start braucht keinen Masterplan, sondern nur einen methodischen Ansatz, um die Vision der individuellen Smart City zu formulieren und die richtigen Prioritäten zu setzen.

Hierfür stellt die Studie ein Modell bereit, das die vielfältigen möglichen Anwendungsgebiete strukturiert. Agiles experimentelles Vorgehen mit Testen, Lernen und Verbessern sollte langwieriges Planen ersetzen. Der aktive Austausch mit den Akteuren anderer Kommunen beschleunigt den Lernprozess.

Kommunale Unternehmen sind bestens geeignet, um die digitale Transformation der Städte und Gemeinden voranzutreiben. Sie können digitale Technologien mit ihren Infrastrukturen und vielfältigen Dienstleistungen sowie mit der Nähe und dem Vertrauensvorsprung eines lokalen Versorgers vereinen, um Wettbewerbsvorteile zu schaffen und sich gleichzeitig intern effizienter aufzustellen.

Die Studie mit weiteren Handlungsempfehlungen steht ab sofort hier zum Download bereit.

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