Software verwaltet biologische Wasserqualitätsdaten

Kisters hat eine Software zur Verwaltung und Analyse biologischer Wasserqualitätsdaten auf den Markt gebracht. Kieco ermöglicht eine umfassende Sicht auf alle Daten, ihre Interpretation und das Erkennen von Zusammenhängen, so Kisters.

16. Dezember 2015

Laut Umweltbundesamt verbrauchte jeder Bürger 2010 pro Tag 121 l Wasser. Diese Menge ist bis heute in dieser Größenordnung konstant. Um bei solchen Mengen eine hohe Qualität zu gewährleisten, bedarf es seitens der Wasserversorger und Umweltbehörden einer ganzheitlichen Betrachtung des Lebensraums Wasser. Die umfasst neben der Berücksichtigung der physikalisch-chemischen und hydrologischen auch die biologischen Wasserqualitätsdaten. Kieco unterstützt Versorger und Ämter bei der Verwaltung und Analyse der biologischen sowie deren Verknüpfung mit den übrigen zugleich oder zeitnah erhobenen Daten.

Durch die vollständige Integration von Kieco in das wasserwirtschaftliche Informationssystem Wiski und das Wasserqualitätsmodul Kiwqm können die Anwender biologische, chemisch-physikalische und hydrologische Daten in einem einzigen System betrachten und bewerten.

Die Software ermöglicht darüber hinaus holistische Analysen. Die geografischen Darstellungsmöglichkeiten ermöglichen laut Kisters, alle gewonnenen Aspekte mit Raumbezug zu den Probenahmegebieten visuell in der Wisk-Karte anzuzeigen. Durch die hohe Flexibilität der Datenstruktur lassen sich die Verwaltung und Ansicht der Informationen sowie die Eingabe, der Zugriff und die Ausgabe kundenspezifisch abbilden. Da Kisters auf eine integrierte Gesamtlösung setzt, erhalten die Wasserversorger und Behörden eine ihrer individuellen Fragestellung angepasste Software, die ihre Workflows unterstützt.