PHOTOVOLTAIK

Solarstrom für Straßenbahndepot

Eine PV-Anlage mit 1000 Modulen ist bei den Dresdner Verkehrsbetrieben installiert worden. Einer Studie zufolge sind PV-Anlagen auch künftig interessant für Investoren.

29. April 2019
SOLARWATT DVB Foto: Ben Gierig
(Bild: Ben Gierig/Solarwatt)

Eine Solarwatt-PV-Anlage mit einer Leistung von 300 kWp ziert zwei neu errichtete Dächer auf dem Betriebshof Trachenberge der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB).

„Gemeinsam mit der DVB machen wir vor, wie die Stromversorgung mit selbst erzeugter Energie auch in einem großen Gewerbebetrieb vorangehen kann. Eine eigene Anlage spart nicht nur Kosten, sondern verbessert auch nachhaltig die Energieeffizienz des gesamten Unternehmens. Wieso also die Dachflächen ungenutzt lassen?“, sagt Solarwatt-Geschäftsführer Detlef Neuhaus.

Regionale Nähe und Qualität der Module geben Ausschlag

Im Dezember 2017 starteten die Dresdner Verkehrsbetriebe die Planung des Projekts. Zu den Kernanforderungen zählte, dass für die Photovoltaikanlage ausschließlich Glas-Glas-Module verwendet werden.

Verbesserung der Ökostromquote

Im Zusammenwirken mit dem vorhandenen Blockheizkraftwerk liefert die neue Solarfläche ausreichend Strom, um den DVB-Eigenbedarf in Trachenberge zu decken. Dazu gehören das DVB-Verwaltungsgebäude und alle Objekte des Straßenbahnhofes einschließlich der Werkstatt, so Solarwatt in einer Mitteilung.

Studie stellt Photovoltaik-Erlösprognose bis 2050 vor

Kontinuierlich sinkende Installationskosten und steigende Strompreise machen Investitionen in Photovoltaik (PV) ohne EEG-Förderung auch in Deutschland attraktiv und werden das Wachstum der Solarstromerzeugung zukünftig maßgeblich vorantreiben. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Photovoltaik-Erlösprognose der energiewirtschaftlichen Unternehmensberatung Enervis.

So erwartet das Berliner Beratungshaus bereits ab Anfang der 2020er Jahre deutliche Zuwächse, vor allem von großen Freiflächen-PV-Anlagen die allein durch Strommarkterlöse finanziert werden und keine Förderung aus dem EEG mehr erhalten. Diese Marktparität verstärkt daher den PV-Ausbau nachhaltig. Informationen zur kostenpflichtigen PV-Referenzstudie gibt es hier auf der Enervis-Website.