Sonne für die Nacht

Die Gemeinde Horn im rheinland-pfälzischen Hunsrück produziert den Strom für die Straßenbeleuchtung unter anderem mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Gemeindehauses und speichert diesen für die LED-Straßenbeleuchtung in der Nacht.

09. August 2017

„So bringt die Sonnenenergie die Gemeinde zum Leuchten“, so die rheinland-pfälzische Energie- und Umweltministerin Ulrike Höfken. Sie hat den Ort im Rahmen ihrer Sommertour besucht.

Die Straßenbeleuchtung war zuvor der größte Kostenpunkt im Haushalt der Gemeinde, wie das Umweltministerium Rheinland-Pfalz weiter mitteilt. „Mit diesem innovativen Modell kann Horn mit rund 340 Einwohnerinnen und Einwohnern im Jahr mehr als 5.000 Euro Stromkosten sparen und dieses Geld für andere Investitionen nutzen“, so die Ministerin.

Einnahmen aus Windenergie für die Energiewende

Die Investitionen für die PV-Anlage hat die Kommune aus Einnahmen der Windkraftanlagen in der Gemarkung Horn finanziert.

Die Kommune setze die Einnahmen aus der Windenergie gezielt ein, um weiterhin von der Energiewende zu profitieren. Das Horner Modell zeige in vorbildlicher Weise, wie Umwelt und Region von der Energiewende profitieren könnten, führte Höfken an.

„Bürgerinnen und Bürger profitieren von erneuerbaren Energien aus Wind und Sonne“, hob die Ministerin bei ihrem Besuch hervor.