Sonnenzeit

Vom 20. bis 22. Juni dreht sich auf dem Münchner Messegelände alles um Erzeugung, Umwandlung und Speicherung von Strom aus PV-Anlagen. Unter dem Oberbegriff The smarter E haben die Messeveranstalter die Intersolar, die Speichermesse EES und zwei weitere Energiefachmessen zusammengefasst.

23. Mai 2018

Insgesamt sind auf den vier Messen 1.200 Aussteller zu finden, auf einer Ausstellungsfläche von 86.000 m², so der Messeveranstalter.

Tesvolt für EES Award nominiert

Speicherhersteller Tesvolt zeigt auf dem Stand 550 in Halle B1 unter anderem den Hochvoltspeicher TS HV 70, der von einer Jury für den diesjährigen EES-Award nominiert wurde.

Der Preis wird traditionell am ersten Messetag verliehen. „Wir freuen uns sehr über die Nominierung, der EES Award ist im Prinzip der Oscar im Speicherbereich“, so Daniel Hannemann, Kaufmännischer Geschäftsführer bei Tesvolt. „Unser Hochvoltspeicher ist ein Signal an den Markt, dass Stromspeicher sich für Gewerbe und Industrie rechnen.“

Wirtschaftlichkeit

Wie wirtschaftlich ein Speicher ist, hängt ganz wesentlich vom Gesamtwirkungsgrad ab, so Tesvolt.

Viele Speicherhersteller geben nur den Wirkungsgrad ihrer Batterie an, interessant ist aber letztlich, wie effizient der gesamte Speicher arbeitet, so das Unternehmen aus Wittenberg in einer Mitteilung.

„Unser Hochvoltspeicher erreicht mit 92 Prozent den höchsten Wirkungsgrad, den es derzeit auf dem Markt gibt.“

Grund dafür ist den Angaben zufolge der hohe Batteriewirkungsgrad von 98 Prozent in Kombination mit einem Wechselrichter, den SMA eigens für den Tesvolt Hochvoltspeicher entwickelt hat.

Fronius

Fronius Solar Energy zeigt auf dem neu gestalteten Messestand in Halle B2, Stand 310, Anwendungsszenarien rund um Photovoltaik, Wärme, Mobilität und Speicherung.

Eine erfolgreiche Koppelung der Sektoren Wärme, Elektrizität und Mobilität ist die Voraussetzung für die Realisierung der Fronius Vision von 24 Stunden Sonne, so das Unternehmen aus Wels in Oberösterreich.

„Sektorenkopplung ist keine Zukunftsmusik mehr. Auf der Intersolar zeigen wir verschiedene Anwendungsbeispiele sowohl für das Eigenheim, als auch für den Commercial-Bereich“, so Martin Hackl von Fronius.

Der Fronius Ohmpilot zum Beispiel maximiert mittels Warmwasseraufbereitung nicht nur den Eigenverbrauch, er ist gleichzeitig eine einfache Speicherlösung, so Hackl.

Darüber hinaus informiert Fronius ausführlich über die Einbindung von Drittanbieterkomponenten wie Heizstäben oder Wärmepumpen.