Sonniges Duo

Metro Deutschland und E.on starten nach eigenen Angaben eines der größten zusammenhängenden Projekte von PV-Anlagen in Deutschland. E.on wird auf den Dächern von bis zu 30 Metro-Großmärkten Solaranlagen für die Eigenstromversorgung installieren, heißt es.

26. Oktober 2017

„Auf diese Weise wird Metro als Betreiber der Anlagen in Deutschland langfristig jährlich bis zu 12.000 Tonnen CO2 einsparen“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Unternehmen.

 

Das Projekt beginnt den Angaben zufolge an den Metro-Standorten in Mannheim und Gundelfingen bei Freiburg sowie in Regensburg, Nürnberg-Buch und Nürnberg-Eibach.

 

Eigenverbrauch im Schnitt 16%

 

Der dort produzierte Solarstrom dient komplett der Eigenstromversorgung von Metro Deutschland. Durchschnittlich 16 Prozent des Energieverbrauchs eines Großmarktes können auf diese Weise mit Solarenergie gedeckt werden, heißt es.

 

„Insgesamt werden die Anlagen bis zu 20 Gigawattstunden pro Jahr produzieren, was rund neun Prozent des gesamten Strombedarfs von Metro Deutschland entspricht“, so Eon und Metro.

 

Damit trägt Metro zur Stabilisierung seiner Energiekosten bei. Im Jahr 2011 hat sich die Unternehmensgruppe den Angaben zufolge zum Ziel gesetzt, ihren CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2030 um insgesamt 50 Prozent zu reduzieren.

 

Partner seit 2013

 

Mit dem neuen Großprojekt setzen Metro und E.on ihre Zusammenarbeit fort, die beide Unternehmen im Jahr 2013 begonnen haben.

 

Seitdem haben Metro und E.on in Deutschland und Russland mehrere Projekte zur dezentralen Energieversorgung mit Blockheizkraftwerken umgesetzt, bei denen die Partner den CO2-Ausstoß signifikant verringert haben oder einzelne Märkte durch Eigenversorgung unabhängig vom öffentlichen Netz gemacht haben.

 

Kosten optimieren

 

Firmenstrompreise richten sich nach der sogenannten Maximallast. Selbst wenn sie nur einmal im Jahr erreicht wird, stuft man die Firmen danach ein. Jetzt sorgt die Energiewende dafür, dass Unternehmen aus diesem Kreislauf aussteigen können.

 

Darüber berichtete Energiespektrum ausführlich im Titelthema „Im Ladezustand“ von Heft 8/17.