Spitzenausgleich – quo vadis – Überraschung am Jahresende?

Unternehmen des produzierenden Gewerbes können durch den sogenannten Spitzenausgleich Energie- und Stromsteuern sparen. Die Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV) fordert dafür allerdings schon in 2013 Gegenleistungen von den Unternehmen. Die Verordnung sieht vor, dass die Unternehmen einen nachhaltigen Umgang mit Energie nachweisen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) beispielsweise müssen die Durchführung von standardisierten Energieaudits nach DIN EN 16247-1 oder die Implementierung eines anderen alternativen Systems (Anlage 2) noch in 2013 testieren lassen. Achtung: Durch den Berechnungsmechanismus des Spitzenausgleichs ist dieser von den sinkenden Arbeitsgeberanteilen zur Rentenversicherung betroffen. Unterstützung zu diesem Thema erhalten Unternehmen in dem Seminar „DIN EN 16247-1 - Erfolgreiche Energieaudits durchführen (Spitzenausgleich 2013)“.

19. September 2013

In der SpaEfV sind neue Anforderungen formuliert, die an Unternehmen gestellt werden, die ihre Ansprüche auf (sinkenden) Spitzenausgleich geltend machen. Diese gelten voll umfänglich im so genannten „Regelverfahren“ ab 2015. Davor gibt es eine stufenweise Einführungsphase für die Antragsjahre 2013 und 2014. Die Unternehmen sollten frühzeitig alle Vorbereitungen treffen, um bis Jahresende die Anforderungen für das Jahr 2013 zu erfüllen. Die Anforderungen sind unterschiedlich für die Unternehmen des produzierenden Gewerbes, je nachdem, ob es sich um ein KMU handelt oder nicht.

Etwa zwei Drittel der bisher antragsberechtigten Unternehmen werden auch weiterhin bei reduzierten Arbeitgeber-Anteilen zur Rentenversicherung Anspruch auf den Spitzenausgleich haben – wenn auch in geringerer Höhe.

Welche Änderungen sich für die Unternehmen ergeben und welche Möglichkeiten das beste Kosten-/Nutzenverhältnis im Hinblick auf die Höhe des zu erwartenden Spitzenausgleiches haben, wird in Rahmen des Seminars mit den Teilnehmern erarbeitet.

Der Referent der TÜV NORD Akademie und Experte auf diesem Gebiet Dipl.-Ing. Klaus Gründler (WiRo Consultants) unterstützt Unternehmen zu all diesen Fragen im Rahmen des Seminars „DIN EN 16247-1 - Erfolgreiche Energieaudits durchführen (Spitzenausgleich 2013)“.

Kontakt:

TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG, Hannover

Tel.: 0511 998-62087

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