Stabiles Ergebnis in unruhigen Zeiten

Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) der Mainova im Geschäftsjahr 2013 beläuft sich auf 136,6 Mio. €; 17 Mio. € mehr als im Vorjahr. Der Umsatz betrug 2,2 Mrd. € und liegt rund 10 % über dem Vorjahr. 17.000 neue Strom- und Erdgas-Kunden kamen hinzu.

07. April 2014

Der Umsatz betrug 2,2 Mrd. € und liegt rund 10 % über dem Vorjahr. Neben der Ergebnisverbesserung aus dem Effizienzprogramm Eins haben weitere Kundenzuwächse, vorteilhafte Witterung sowie ein Einmaleffekt aus einem Anlagenverkauf beigetragen.

Zwar ging das Ergebnis im Segment Wärme- und Stromerzeugung um 3,2 Mio. auf 15,6 Mio. € zurück. Dem marktbedingten Ergebnisrückgang wirkten dafür positive Effekte wie die erhöhte Wärmeerzeugung aufgrund der Witterung im vergangenen Jahr sowie eine Vereinbarung zur Vorhaltung von Kraftwerksleistung entgegen.

Das Ergebnis der Stromversorgung verbesserte sich im Vorjahresvergleich um 20,6 Mio. €. Das operative Ergebnis der Gasversorgung sei im Vergleich zum Vorjahr auf stabilem Niveau geblieben. Das insgesamt auf 73,3 Mio. € gesunkene Ergebnis liege primär an der Bildung einer Risikovorsorge für das in der Vermarktung schwierige Biogasgeschäft. Die Wasserversorgung erzielte ein negatives Ergebnis von 1 Mio. € , was dem letztjährigen Vergleich zur Beendigung des Wasserkartellverfahrens zugrunde liegt. Dank günstiger Witterungseinflüsse hat sich das Wärmeergebnis auf 3 Mio. € verbessert.

Trotz des hohen Wettbewerbsdrucks gewann die Mainova eigenen Angaben zufolge im vergangenen Jahr weiter Kunden hinzu: Die Zahl der Privat- und Gewerbekunden in den Segmenten Strom und Erdgas stieg um 17.000 auf 656.000.

In den Ausbau von Erzeugungsanlagen flossen 54,9 Mio. €. Ein Großteil davon in regenerative Wind- und Solarenergie. Die regenerative Erzeugungskapazität stieg damit um ca. 45 MW auf rund 119 MW installierter Leistung.

Für das Jahr 2014 wird ein Konzernergebnis von mehr als 100 Mio. € angestrebt. Das operative Ergebnis soll sich stabilisieren. Allerdings seien die Zahlen im 1. Quartal 2014 in der Gas- und Wärmeversorgung bisher witterungsbedingt hinter den Erwartungen zurückgeblieben.