Der Barometerbericht 2019 beschreibt den aktuellen Stand bei der Digitalisierung der Energiewende. „Mit dem lang erwarteten Durchbruch bei den Zertifizierungen und der Markterklärung ist der Weg für den Pflichteinbau von intelligenten Messsystemen frei“, so das BMWI in einer Mitteilung.

Etappenziel erreicht

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Damit sei laut Barometerbericht ein wichtiges Etappenziel bei der Digitalisierung der Energiewende erreicht. Auch der Standardisierungsprozess gewinne an Kontur, die fachliche Ausarbeitung der Roadmap von Bundeswirtschaftsministerium und dem BSI wurde mit klaren Zeitvorgaben gestartet, heißt es.

Mako 2020

„Erheblichen Fortschritt attestieren die Gutachter auch im Bereich der Marktkommunikation“, so das BMWI. Die Branche habe die Festlegung der Bundesnetzagentur zur Marktkommunikation 2020 umgesetzt. Hier bestehe nun mehr Planungssicherheit für die Unternehmen.

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Eine wichtige zukünftige Herausforderung bleibe die Einbindung des Letztverbrauchers in die Digitalisierung der Energiewende.

Rollout

Mit der Zertifizierung von drei Smart Meter Gateways und der Markterklärung für den Beginn des Pflichtrollouts wurde laut den Gutachtern ein wichtiges Momentum geschaffen. Dieses müsse im laufenden Jahr genutzt werden, um Fortschritte auf der gesetzlichen und regulatorischen Ebene und bei der Umsetzung zu erzielen.

Das am 2. September 2016 in Kraft getretene Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende (GDEW) hat Smart Metering in Deutschland neu definiert und die Rahmenbedingungen für ein zukunftstaugliches Smart Grid gesetzt.

Das Digitalisierungsbarometer betrachtet in jährlichen Fortschrittsberichten den Umsetzungsstand des Gesetzes. Sie können das Digitalisierungsbarometer auf der BMWI-Website abrufen.