Start für das Helmholtz-Institut Ulm

Die Entwicklung effizienter Batteriesysteme für die Energieversorgung und die Mobilität der Zukunft ist nach eigenen Angaben Ziel des Helmholtz-Instituts Ulm für Elektrochemische Energiespeicherung (HIU). Die neue Forschungseinrichtung feierte kürzlich in Ulm ihren Auftakt.

20. Januar 2011

Gründer und Träger des neuen Helmholtz-Instituts Ulm zur Batterieforschung ist das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft die neue Einrichtung in Kooperation mit der Universität Ulm ins Leben ruft. Assoziierte Partner sind das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), ebenfalls Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, sowie das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW).

Die Gründung des HIU ist ein integraler Teil der strategischen Fokussierung des Karlsruher Instituts für Technologie im Bereich der Batterieforschung. Parallel zur Einrichtung des HIU in Ulm entsteht am KIT derzeit nach eigenen Angaben das Projekt Competence E, das in der Elektromobilität über die Erforschung einzelner Komponenten hinausgeht und diese auch auf Systemebene betrachtet. Competence E verfolgt einen integrierten Ansatz vom Molekül über Batterie, Elektromotor bis hin zum funktionsfähigen elektrischen Antrieb und verbindet Grundlagen mit industriellen Prozess- und Fertigungstechnologien.