Startups auf dem Monitor

Die Energiewende braucht frische Ideen. Die Startup-Szene kann ihren Teil dazu beitragen. Jetzt hat die Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries einen Bericht zur Entwicklung der Startup-Landschaft vorgestellt.

19. Oktober 2017

Die Startup-Landschaft sei auf einem guten Weg, so die Ministerin. 

„Der Startup Monitor zeigt, dass Startups in Deutschland inzwischen in allen Bundesländern eine feste Größe sind. Es ist eine erfreuliche Nachricht, dass der Anteil von Gründerinnen das dritte Jahr in Folge steigt", so  Zypries.

Allerdings müsse die Beteiligung von Frauen weiter auf der Agenda bleiben, knapp 15 Prozent seien bei weitem nicht ausreichend.

Der Startup Monitor des Startup-Verbandes BVDS  ist ein Monitoring der deutschen Startup-Szene, das im fünften Jahr erscheint. 

Förderprogramme

"In den letzten vier Jahren haben wir viel bewegt, um Gründungen in Deutschland zu vereinfachen und zu unterstützten: Mit zwei Bürokratieentlastungsgesetzen entlasten wir gerade KMUs im Umfang von circa zwei Milliarden Euro", so Zypries weiter. Mit verschiedenen Programmen, dem High-Tech Gründerfonds III und der Gründung einer KfW-Beteiligungsgesellschaft fördere man das Wachstum von Startups.

So hat das BMWi beispielsweise auf dem IT-Gipfel 2015 die Startup Nights ins Leben gerufen. Sie geben jungen Unternehmen gezielt die Chance, sich Großunternehmen und dem etablierten Mittelstand einer Branche zu präsentieren.

Mit „Make it in Germany“ wirbt das Ministerium für internationale Fachkräfte. Mit der Digital Hub Initiative unterstützt es zudem die Entstehung digitaler Hubs in Deutschland. Die ersten fünf Hubs wurden auf dem IT-Gipfel 2016 vorgestellt, sieben weitere Hubs in 2017 ausgewählt.

Auch die Energiebranche engagiert sich für die Förderung von Start-ups. So zum Beispiel Innogy und E.on mit speziellen Accelerator-Programmen. Energiespektrum berichtete dazu .

Außerdem hat die Dena den Startup-Transition-Award initiert. Energiespektrum berichtete über die Preisträger von 2017.