Stichhaltige Argumente

Mit Moskito-GIS gerüstet fürs neue Jahrtausend

... haben die VEW Energie AG überzeugt: Eine schnelle Datenübernahme, die einfache Bedienung und die umfangreichen Im- und Exportmöglichkeiten der Software Moskito gefielen dem Versorger. Seit vergangenem Jahr setzen die Dortmunder das Geographische Informationssystem (GIS) erfolgreich ein.

10. April 2001

Mit Moskito, einem System aus dem GIS-Bereich der Moskito Geoinformationssysteme GmbH in Dortmund, arbeiten die Mitarbeiter der VEW Energie AG seit einiger Zeit erfolgreich. „Wir benutzen dieses System, weil wir seit 20 Jahren den Vorläufer Gradis 2000 im Einsatz haben. Moskito schließt sich nahtlos an und ist recht einfach zu benutzen, sicher und schnell. Es bietet für die Zukunft eine Menge Entwicklungspotenzial hinsichtlich der Anwendung anderer im Unternehmen vorhandener Datenbestände sowie der Erzeugung von informativem (GIS-)thematischen Kartenmaterial“, sagt Olgierd Rischka, Vermessungsingenieur bei den VEW Energie AG. „Wir können unsere bisherigen Datenbestände problemlos in das neue System überführen.“

Die Entscheidung der VEW für Moskito fiel nach umfangreichen Vergleichen und Tests. Seit Mitte 1998 hat die Moskito GmbH ausgedehnte Tests an vier Arbeitsplätzen gefahren. „Wir wollten damit zeigen, dass gerade ein kleines System in der Lage ist, die Anforderungen zu erfüllen“, so Horst Wessel, Geschäftsführer von Moskito. Anfang vergangenen Jahres kaufte die VEW das System. Nach Anpassungen an die VEW-spezifischen Gegebenheiten konnte Moskito-GIS Mitte 1999 mit vorhandenen Daten in Betrieb gehen. Gerade in Bezug auf die Öffnung des Strommarktes waren hier der straffe Zeitplan und die geringen Kosten beim Umstieg auf das neue GIS wichtig.

Die VEW-spezifischen Lösungen, zum Beispiel die Erzeugung hochwertiger Ausdrucke im CGM-Format oder die Anbindung der unternehmenseigenen Rasterdatenbanken, die bisher noch nicht auf Moskito-GIS existierten, konnten mittlerweile nahtlos integriert werden. Ebenso ist es möglich, eine Reorganisation der Modelle konzentriert durchzuführen und Daten zu integrieren, die bisher noch nicht für das GIS zugreifbar sind.

Die Entscheidung, die Konvertierung der Datenmodelle von Moskito-GIS mit Batch- Abläufen und innerhalb der VEW zu realisieren, fördert das Know-how der eigenen Mitarbeiter und senkt die Kosten. Gleichzeitig wird damit die Leistungsfähigkeit des eingeführten Systems dokumentiert. Die Oberfläche, die bei Moskito-GIS vom Anwender oder Administrator verändert werden kann, wird auf die Erfordernisse von Mitarbeitern zugeschnitten, die bisher nicht zu den GIS-Spezialisten gehörten.

Derzeit läuft Moskito-GIS in der heißen Phase. „Es werden bereits umfangreiche Projekte mit dem neuen System bearbeitet, bei denen das bisherige GIS unter VMS überfordert wäre. Ein Beispiel dafür ist die Bearbeitung großräumiger Daten, etwa Wasser- und Landschaftsschutzgebiete, bei denen unter ökologischen und leitungstechnischen Gesichtspunkten eine Rasterhinterlegung und teiltransparente Abdeckungen erforderlich sind“, beschreibt Rischka die Systemvorzüge.

Die Arbeit schreitet voran: Die neuen Datenmodelle (Strom, Gas, Abwasser, Industrieanlagen, Stationen, Kataster, ...) sind fertig, die Prüfvorschriften in Arbeit. Auch die Batch-Routinen für die Datenhomogenisierung sind bald fertiggestellt. Das erste Planwerk wurde Ende September vollständig migriert, die Migration weiterer Planwerke folgt in kurzen Abständen. Die Dortmunder sind auch im neuen Jahrtausend weiterhin fleißig und bleiben am Ball: Die Anbindung an SAP wurde bereits technisch realisiert, muss aber noch in die Unternehmensabläufe integriert werden. Mit den neuen Systemmöglichkeiten kommen auch neue Anwender im Haus hinzu.

MOSKITO IM PORTRÄT Lösung für große Datenmengen

Aufbauend auf den Konzepten des Vorgängersystems Gradis 2000 zeichnet sich Moskito- GIS durch konsequente Objektorientierung, eine moderne Windows-Oberfläche, und eine sehr weitgehende Konfigurierbarkeit für den Anwender aus. Zusätzlich zur interaktiven Arbeitsweise können in dem neuen System alle Vorgänge automatisiert werden. Moskito ist besonders geeignet für Unternehmen aus dem Vermessungs- und Baubereich, Versorgungsunternehmen sowie Städte und Gemeinden.

Die Moskito GmbH, Dortmund, liefert seit Anfang des Jahres die Version 1.46 von Moskito- GIS aus. Sie besitzt ein neues Modul, mit dem externe Datenbanken mit dem Geodatenbestand synchronisiert werden können. Die Synchronisation ist frei konfigurierbar. Sie arbeitet über Fremdschlüssel und die ODBC-Schnittstelle. Dadurch ist der Anwender in der Auswahl der Datenbank nicht eingeschränkt. Ein Abgleich in lesender Richtung ist auch möglich.

Erschienen in Ausgabe: 01/2000