Strategische Planung spielt untergeordnete Rolle

Die deutschen Stadtwerke planen verstärkte Investitionen in den Bereichen Wärme, Energievertrieb, Erneuerbare Energien, intelligente Energiesysteme sowie Versorgungsnetzaus- und -umbau. Das zeigt eine Studie von Rödl & Partner zur Unternehmensstrategie von Stadtwerken und kommunalen Energieversorgungsunternehmen. An der Studie haben insgesamt 61 Unternehmen teilgenommen.

16. März 2016

Intern stehen insbesondere organisatorische Anpassungen, die Entwicklung neuer Geschäftsfelder und eine Verbesserung der Steuerungskompetenz (Controlling) auf der Agenda. Strategieplanung beziehungsweise Unternehmensentwicklung spielen aber nach wie vor eine eher untergeordnete Rolle.

»Mit einer verstärkten strategischen Planung könnten die kommunalen Energieversorger Entwicklungspotenziale erschließen. Noch zu wenige Stadtwerke treiben den Ausbau innovativer Technologien wie Kraft-Wärme-Kopplung oder Erneuerbare Energien konsequent voran«, erklärt Anton Berger, Leiter Energiewirtschaft bei Rödl & Partner.

Eine der wichtigsten Aufgaben der Unternehmensleitung sei es, die Geschäftsmodelle zukunftssicher auszugestalten und eine passgenaue Unternehmensstrategie zu entwickeln, um operativ die Ergebnisse langfristig zu sichern.