Stroh als Grundlage für hochreine Synthese-Kraftstoffe

Karlsruher ›bioliq‹-Verfahren für Innovationspreis nominiert.

17. Januar 2008

Am 19. Januar 2008 wird in der Alten Oper in Frankfurt der Innovationspreis der deutschen Wirtschaft verliehen. Unter den nominierten Vorschlägen ist das im Forschungszentrum Karlsruhe entwickelte ›bioliq‹-Verfahren: Durch einen mehrstufigen Prozess werden aus Stroh und anderen land- und forstwirtschaftlichen Reststoffen hochreine Synthese-Kraftstoffe und hochwertige Grundprodukte für die chemische Industrie erzeugt. Der Kooperationspartner Lurgi GmbH lieferte nach eigenen Aussagen das Engineering und baute die Anlage für den ersten Prozessschritt. Die Pilotanlage, die den Gesamtprozess von der Ackerscholle bis zur Zapfsäule demonstrieren soll, entsteht zurzeit im Forschungszentrum Karlsruhe mit Förderung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.