KWK

Strom und Wärme aus einer Quelle

Im September stimmte der Bundesrat der lang erwarteten Verlängerung des KWK-Gesetzes bis zum 31.12.2025 zu. „Aus der Politik kommen positive Signale für die KWK-Branche“, so der Verband BKWK.

09. Oktober 2019
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(Sergey Nivens – Fotolia)

Wenn in der Vergangenheit nur von Strom in der Energiewende gesprochen wurde, hat heute durch die Kohlekommission auch Gas eine starke Rolle als zweite Säule der Energieversorgung bis 2050 erhalten, so der Verband.

Vor diesem Hintergrund veranstaltet der BKWK am 5./6. November in Berlin den jährlichen BKWK-Kongress. „Die Diskussion über den Ersatz der Atom- und Kohlekraftwerke und die Versorgungssicherheit beschäftigt Politik und Wissenschaft“, so der Verband in einer Mitteilung. „Eine wirtschaftliche Lösung ist mit flexiblen KWK-Anlagen möglich und sektorenübergreifend bei Strom und Wärme.“

Programm

Den Angaben zufolge liegt ein Schwerpunkt des Kongresses auf der Dekarbonisierung der Erzeugung durch die Einbindung von Erneuerbaren Gasen und Brennstoffen in die Antriebstechnik von KWK-Anlagen. Aber auch die Abgasnachbehandlung zur Verringerung von Treibhausgas-Emissionen aus den KWK-Anlagen wird behandelt.

Darüber hinaus werden die wirtschaftlichen Auswirkungen einer CO2-Abgabe für verschiedene KWK-Anlagenklassen im Rahmen verschiedener Energiemarkt-Szenarien bis ins Jahr 2050 beleuchtet, heißt es.

Ein Vertreter des BAFA wird die geltenden Fördermaßnahmen und den Anmeldeablauf von KWK-Anlagen vorstellen und näher beleuchten. Und auch die Clearingstelle EEG/KWKG wird ihre Aufgaben und Erfahrungen bei der Streitbeilegung und Vermeidung darstellen und für Diskussionen an beiden Kongresstagen auch in der Ausstellung zur Verfügung stehen.

„Abschließend wird der aktuelle BMWi-Prozess zur Zukunft des KWKG im Mittelpunkt stehen. Auf dem Kongress erhalten die Teilnehmer Informationen aus erster Hand zum aktuellen Stand des Prozesses der geplanten Novelle des KWKG“, so der BKWK.