Stromzähler für starke Erschütterungen

Verbrauch

Finder bietet MID-geeichte elektronische Wirkstromzähler an, die Strom- und Spannungswerte elektronisch erfassen, anzeigen und einer Schnittstelle zuführen.

22. Juli 2015

Dadurch sind kleinere Baumaße, Zusatzfunktionen, eine verschleißunabhängige Messwerterfassung und hohe Resistenzen gegen magnetische und mechanische Manipulationen möglich. Bei den bidirektionalen Zählern werden die Daten aus Bezug und Rückspeisung saldierend berechnet.

Für die Verbrauchsdatenerfassung in der Industrie steht je eine ein- und eine dreiphasige bidirektionale Version mit Modbus-Schnittstelle zur Verfügung. Ein Vorteil der Geräte ist der geringe Eigenverbrauch des Messsystems von weniger als 2W je Phase, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn hinter einem Hauptzähler diverse Nebenstellenzähler installiert sind.

Je höher der Eigenverbrauch der Zähler ist, desto größer sind die Differenzen zwischen dem Hauptzählerstand und der Summe aller Nebenzählerstände. Der niedrige Eigenverbrauch des elektronischen Wirkstromzählers hält diese Differenz gering.

Elektronische Wirkstromzähler mit integrierter, serieller Modbus-Schnittstelle (RS485) sind als Komponenten in bereits bestehende oder neue Kommunikationsstrukturen integrierbar. Die relevanten Messdaten wie Leistung, Strom, Spannung und Blindleistung können durch die Schnittstelle ausgelesen werden. Beim Typ 7E.46 kann der Gesamtverbrauch oder der rückstellbare Teilverbrauch abgelesen werden.

Das Modbus/RTU-Protokoll entspricht der IDA-Spezifikation. Im Falle eines Spannungsverlustes bleiben die Verbrauchsdaten und Adressen im EEPROM gespeichert.

Die Baubreite der Einphasen-Zähler beträgt 17,5mm, die Dreiphasen-Zähler sind 70mm breit. Alle Zähler können direkt auf die 35-mm-DIN-Schiene aufgeschnappt werden.

Erschienen in Ausgabe: 06/2015