Studie: Generation 30 warnt vor unbezahlbaren Stromkosten

RWE hat zwei repräsentative Bevölkerungsumfragen mit jeweils 1.000 Personen im Alter von 27 bis 34 Jahren durchgeführt. Die Studie ergab, dass eine breite industrielle Basis und intakte Wertschöpfungsketten für die ›Generation um die 30‹ entscheidende Voraussetzungen für Wohlstand, Wachstum und sichere Arbeitsplätze in Deutschland sind.

28. November 2014

Die Studie ›Standort Zukunft‹ hat RWE beim Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid in Auftrag gegeben. Außerdem war das Beratungsunternehmen Deekeling Arndt Advisors beteiligt. Die quantitativen Ergebnisse wurden durch qualitative Workshops ergänzt, die in vier deutschen Großstädten mit insgesamt rund 60 zufällig ausgewählten um die 30- Jährigen stattgefunden haben. Die Studie ist bislang die einzige, die sich in dieser fundierten Art mit der Zielgruppe der um die 30-Jährigen beschäftigt, so RWE.

Mit Blick auf den Umbau der Energieversorgung warnen die Befragten vor einem Ausufern der Kosten: 66 % befürchten, dass Strom für Teile der Gesellschaft in Zukunft nicht mehr bezahlbar sein wird. Zudem ist rund die Hälfte besorgt, dass Unternehmen aufgrund steigender Strompreise abwandern könnten, so ein Ergebnis der Studie.

Grundsätzlich wünscht sich die Generation um die 30 deutlich mehr Aufmerksamkeit von der Politik: Über die Hälfte der bundesweit Befragten denkt, dass die Politik ihre Interessen zu wenig berücksichtigt und sich stärker für die Belange der älteren Generation einsetzt. Folglich stehen höhere Investitionen und mehr Engagement für junge Familien, Bildung und Forschung weit oben auf der Prioritätenliste.