Studie: GuD-Markt mit neuem Aufwind

Spektrum

Durch Mitverbrennung von Holzpellets können in Deutschland perspektivisch bis zu 50% Kohle ersetzt werden.

04. November 2011

Kurzfristig könnten so im bestehenden Kraftwerkspark rund ein Zehntel der jährlich durch Kohlekraftwerke entstehenden CO2-Emissionen in Deutschland eingespart werden. Das ist das Ergebnis einer Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena), die mit Unterstützung von Vattenfall erstellt wurde. »Die Verwendung insbesondere hochwertiger Holzpellets in Kohlekraftwerken kann einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten«, so Stephan Kohler, Chef der dena. Um den Bedarf bei einer 10-%igen Holzmitverbrennung decken zu können, müssten rund 7Mio.t/a an Holzpellets eingesetzt werden. Diesen Bedarf könnte Deutschland nur durch einen Mix aus heimischer und importierter Biomasse decken. Vattenfall hat außerdem seine Ergebnisse eines Mitverbrennungstests von veredelten Holzpellets im Berliner Kraftwerk Reuter West veröffentlicht. Danach verhalten sich Pellets weder bei Lager noch Transport anders als Kohle. Während des Verbrennungstestes wurden Mitverbrennungsraten von bis zu 50% erzielt, so das EVU.

www.vattenfall.de,

Erschienen in Ausgabe: 09/2011