Studie: Smart Meter und E-Autos dominieren Netzservices

Der Ausbau der Stromnetze sowie die Dienstleistungen im Netzbereich gewinnen für die Umsetzung der Energiewende weiter an Bedeutung. Eine Studie hat die Entwicklungen im Strom- und Erdgasnetz untersucht.

29. Oktober 2018

Neben dem Anschluss von erneuerbaren Erzeugungsanlagen sind auch für den Ausbau der Elektromobilität und den Smart Meter Rollout ausreichend dimensionierte Netze von entscheidender Bedeutung. Das Marktforschungsunternehmen Trendresearch hat eine Studie erstellt, die nach Unternehmensangaben die aktuelle Situation beschreibt, neue Geschäftsmodelle aufgezeigt sowie die Entwicklung des Marktes bis 2025 prognostiziert.

»Im Fokus der Studie stehen, neben der qualitativen Beschreibung der Wirkungen von aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen, die Analyse der Marktentwicklungen bei den einzelnen Netzdienstleistungen im Strom- und Gasnetz bis 2025 – differenziert in drei Szenarien«, so das Unternehmen in einer Mitteilung.

Aktuelle Markttrends

Der Netzausbau ist in den vergangenen Jahren immer wieder hinter den angestrebten Zielen zurückgeblieben. Dies wird laut Trendresearch auch in den kommenden Jahren, trotz der verstärkten Anstrengungen der Politik, so bleiben.

»Trotzdem werden die Investitionssummen in den Netzausbau in den kommenden Jahren steigen, da die Realisierung der Gleichstromleitungen gestartet wird und zudem weitere Ausbauprojekte umgesetzt werden«, so das Marktforschungsunternehmen.

Insgesamt gewinnt die Digitalisierung weiter an Bedeutung. Die Entwicklung von vollständig digital gesteuerten Smart Grids ist aber noch ein weiter Weg, da der Austausch der konventionellen Technologien und Steuerungen eher langsam erfolgt und somit erst nach 2025 von einem flächendeckenden Einsatz von Smart Grids gesprochen werden kann, so Trendresearch.