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Studie untersucht Weltmarkt für intelligente Gaszähler

Eine Erhebung von Frost & Sullivan zum Weltmarkt für intelligente Gaszähler hat ergeben, dass der Markt voraussichtlich 1,62 Milliarden US-Dollar in 2025 erreichen wird. Zu den kritischen Regionen gehören Europa, der mittlere Osten und Afrika.

21. August 2018

Jedoch rechnen die Analysten ebenfalls mit einem Anstieg an Gasanschlüssen in chinesischen Haushalten, weshalb China bis 2025 zum zweitgrößten regionalen Markt anwachsen wird.

»Der Markt für Energiemanagementsysteme sowie Angebote im Bereich metering-as-a-service  werden weiter zunehmen. Die Hersteller von Zählern und Energiemessgeräten versuchen ihr Know-how zu nutzen und attraktive Investitionen von Versorgungsunternehmen an Land zu ziehen, die keine finanziellen Ressourcen haben, um CAPEX-gesteuerte Anlagen einzuführen«, erklärt Maximilian-Eckart Wernicke von Frost & Sullivan.

Um sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber lokalen Anbietern zu verschaffen, empfiehlt Wernicke die Durchsetzung verschiedener Strategien in verschiedenen Regionen sowie das Angebot einer Vielfalt an Lösungen, wie etwa die Herstellung von Zählern, Softwareinstallierung als auch Systemintegration.

Die wichtigsten Trends, die den globalen Markt für intelligente Gaszähler nachhaltig beeinflussen werden, umfassen laut Frost & Sullivan:

• eine wachsende Nachfrage in der Asien-Pazifik-Region,

• wachsender Druck auf Premiumhersteller, die Gewinnmargen senken müssen, um mit chinesischen Marken mithalten zu können,

• Gesetzgeber setzen den Europamarkt unter Druck die Installation intelligenter Gaszähler bis 2020 voranzubringen,

• einen Anstieg an Gasanschlüssen und der Entwicklung neuer Gebäude,

• wachsendes Bewusstsein für Energieeffizienz.

Deutscher Gaszählermarkt fällt leicht

In Deutschland wurden im Jahr 2017 schätzungsweise 801.856 Gaszähler abgesetzt; ein Minus von 1.3% gegenüber dem Vorjahr. Intelligente Zähler machten hierbei lediglich 18% aus. Ein großangelegter Smart Meter Rollout ist unwahrscheinlich. Frost & Sullivan geht daher davon aus, dass deren Anteil in den kommenden fünf Jahren auf bis zu 47% steigen wird.

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