Team für Internationale PhysikOlympiade gekürt

Forschungszentrum Jülich hofft auf Nachwuchs.

24. April 2009

Martin Krebs (Rottershausen), Pascal Cremer (Korschenbroich), Fabian Gundlach (München), Patrick Steinmüller (Greiz) und Daniel Brügmann (Jena) werden Deutschland bei der ›Internationalen PhysikOlympiade 2009‹ vertreten. Die fünf Oberstufenschüler setzten sich bei der Endausscheidung unter 16 Kandidaten im Forschungszentrum Jülich durch. »Ich habe die Hoffnung, dass unter den Teilnehmern einige sind, die nach dem Studium in der Forschung bleiben«, sagte Prof. Achim Bachem, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich. »Es ist Ihre Begeisterung für die Physik, die den Geist eines Forschungszentrums wie Jülich ausmacht«, wandte sich Bachem an die Teilnehmer. Deshalb sei Jülich auch gern zum zweiten Mal Gastgeber der deutschen Endausscheidung. Von immer größerer Bedeutung sind nach den Worten Bachems die spannenden Schnittstellen zwischen der Schlüsselkompetenz Physik und anderen Wissenschaften, etwa der Medizin. Der Vorstandsvorsitzende nannte als aktuelles Beispiel aus der Jülicher Forschung ein neues Hybridgerät für die Hirnforschung, das nach eigenen Angaben Ende des Monats offiziell eingeweiht werden soll. Die Kombination aus Magnetresonanz- und Positronenemissionstomograf mit einer Leistung von 9,4 Tesla macht mit bisher unerreichter Genauigkeit die Arbeit des Gehirns sichtbar.