Erprobte IoT-Technologie und erfahrene, operative Umsetzung ergänzen einander in erfolgreichen Digitalisierungsprojekten. Auf dieser Erkenntnis beruht die Kooperation des IoT-Software-Unternehmens Digimondo aus Hamburg und dem IT-Dienstleister Items aus Münster. Bereits zehn Stadtwerke betreuen die Partner gemeinsam.

Für den kommunalen Raum

Beide Unternehmen sind Experten in den sich komplementierenden Geschäftsfeldern IoT-Software und IT-Services. Items ist ein leistungsstarker IT-Full-Service-Dienstleister mit 300 Mitarbeitern, der seit 20 Jahren für die Versorgungswirtschaft und für den ÖPNV arbeitet. Durch die Kooperation mit Digimondo werden umfassende Kompetenzen für die Digitalisierung des kommunalen Raums gebündelt, so die Unternehmen in einer gemeinsamen Mitteilung. Eine Grundlage für die Entwicklung einer Stadt zur Smart City bildet das Niedrigenergienetz Lorawan.

Gemeinsam mit Digimondo gelingt es uns, das IoT in Städte und Regionen zu bringen.

— Ludger Hemker Items

Über Sensoren, die innerhalb dieses Funknetzes Daten an einen Netzwerkserver senden, werden beispielsweise Stromzähler ausgelesen, die Verfügbarkeit von Parkplätzen geprüft oder Fernwärmeschächte kontrolliert.»Gemeinsam mit unserem kompetenten und zuverlässigen Partner Digimondo gelingt es uns, die Digitalisierung und das Internet der Dinge (IoT) schnell, kostengünstig und ideenreich in die Städte und Regionen zu bringen«, so Ludger Hemker, Geschäftsführer der Items.

Selbst ist der Kunde

Während Items das Projekt- und Innovationsmanagment sowie den IT-Service entlang der Wertschöpfungskette einbringt, bietet Digimondo vielfältige Expertise im Bereich IoT sowie den technologischen Hintergrund mit dem Lorawan-Netzwerkserver Firefly und dem IoT-Data-Hub Niota.

»Wir möchten unsere Kunden in die Lage versetzen, IoT-Lösungen selbstständig auszuführen. Mit Items haben wir für dieses Ziel einen kompetenten Partner an unserer Seite«, sagt Digimondo-Geschäftsführer Christopher Rath über die Kooperation. Einige Stadtwerke aus Deutschland profitieren bereits von der Bündelung der Kompetenzen. In Osnabrück bauten die beiden IT-Unternehmen gemeinsam mit SWO Netz ein flächendeckendes Lorawan-Netz auf. In einem zweitägigen Ideenwettbewerb mit 50 Teilnehmern und rund 200 Gästen wurden neue Produkt- und Geschäftsideen identifiziert.

So wurden intern erste Potenziale bei der Optimierung eigener Prozesse gehoben; so unter anderem bei der Überwachung von Brunnen und Stromnetzstationen sowie der Steuerung von Straßenlaternen über eine App.

Darüber hinaus befinden sich bereits weitere Lorawan-basierte Anwendungen gemeinsam mit der Stadt und externen Industriekunden in der Prüfung und Umsetzungsvorbereitung. hd