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POLITIK

Tempoverschärfung per Gesetz

Nach dem Beschluss des Bundestags zum Energiesammelgesetz können die Planungen für die nächste Stufe der Energiewende beginnen.

13. Dezember 2018
(Bild: Katy 89/fotolia.de)

Der Ausbau von Wind- und Solarenergie wird in den nächsten Jahren schneller gehen als bisher.

Das ist der Kern des Energiesammelgesetzes der Bundesregierung, das Ende November vom Bundestag verabschiedet wurde.

Onshore-Wind und PV-Parks profitieren

Zwischen 2019 und 2021 sollen Windenergieanlagen an Land sowie PV-Freiflächenanlagen mit je 4 GW Leistung über die bisherigen Planungen hinaus gebaut werden, wie der Bundestag am 30. November beschloss.

Das Energiesammelgesetz war über Monate umstritten; bezweifelt wurde unter anderem, dass die Stromnetze weitere Mengen Ökostrom aufnehmen könne.

Zuletzt wurde um die parallel vom BMWI geplante Kürzung der garantierten Abnahmevergütung für PV-Strom aus Aufdach-Anlagen gestritten.

Mieterstrom

Kritisiert wurden vor allem die Auswirkungen der Kürzungen auf Mieterstrom-Projekte. Die geplante Kappung wurde nun reduziert.

Teil des Energiesammelgesetzes sind ferner Regelungen zum weiteren KWK-Ausbau.

Großer Wurf oder Mittelmaß?

Der Bundesrat muss den Neuregelungen noch zustimmen.

Nach dem Beschluss im Bundeskabinett Anfang November hatten Interessengruppen den Gesetzentwurf unterschiedlich bewertet.

Hier die Details zum Nachlesen.