Thüga bietet Kunden Energieeffizienzberatungen an

Um weiterhin von energiesteuerlichen Vorteilen zu profitieren, müssen Unternehmen des produzierenden Gewerbes Energieeffizienzmaßnahmen nachweisen. Die endgültige gesetzliche Ausgestaltung wird in Kürze erwartet. Die Thüga-Gruppe hat für die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen bereits ein Dienstleistungsportfolio entwickelt.

02. August 2013

Um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, konnten Unternehmen des produzierenden Gewerbes bisher von energie- und stromsteuerlichen Vergünstigungen profitieren. Seit Anfang 2013 koppelt der Gesetzgeber die Fortführung des sogenannten Spitzenausgleichs für das produzierende Gewerbe an die Einführung eines systematischen Energiemanagements. Wollen die Unternehmen weiterhin vom Spitzenausgleich profitieren, müssen sie für 2013 und 2014 nachweisen, dass sie mit der Einführung eines entsprechenden Systems begonnen haben und diese bis 2015 abschließen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie spricht von etwa 21.000 betroffenen Unternehmen, davon sind etwa 85 % kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

»Hier eröffnet sich zum einen ein großes Energieeinsparpotenzial und zum anderen ein wichtiges neues Beratungsfeld für unsere Partnerunternehmen«, so Ewald Woste, Vorsitzender des Vorstands der Thüga AG. Mit einem modularen Dienstleistungsbaukasten will die Thüga ihre Geschäftskunden künftig unterstützen. Die Module ›Vertriebsunterstützung zur Sensibilisierung der Kunden‹, ›Energieaudits‹, ›Unterstützung bei der Einführung von umfangreichen Energiemanagementsystemen‹ und eine ›Energiecontrollingsoftware‹ hat die Thüga bisher im Angebot.

Die Software wurde vom der Koblenzer Elektrizitätswerk und Verkehrs-Aktiengesellschaft (Kevag), ein Partnerunternehmen der Thüga, entwickelt. Die Limón GmbH wird gemeinsam mit dem jeweiligen Thüga-Partner die Beratungs- und Unterstützungsleistungen für zertifizierte Energiemanagementsysteme durchführen.