Tiefenwärme für Tomaten

Die Gemeinde Kirchweidach und die Geoenergie Kirchweidach (GEK) haben eine Vereinbarung für den Aufbau einer eigenständigen Wärmeversorgung aus Tiefengeothermie unterzeichnet.

13. März 2013

Kirchweidach liegt über dem Molassebecken, einer Region im bayerischen Voralpenland mit reichen Heißwasserquellen, die geothermisch genutzt werden können. Der Projektentwickler GEK wird mittels des circa 125 Grad heißen Tiefenwassers elektrischen Strom und Wärme gewinnen. Diese reicht für ein geplantes kommunales Fernwärmenetz für die Gemeinde Kirchweidach und die Versorgung einer großen dort geplanten Gewächshausanlage zur Tomatenproduktion.

Der Vertrag hat eine Laufzeit von mehr als 20 Jahren und sichert der GEK eigenen Angaben zufolge eine Wertschöpfung von mehr als 20 Mio. €. Der erzeugte Strom soll nach Maßgabe des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) in das Netz der allgemeinen Versorgung eingespeist werden. Die Inbetriebnahme der Stromproduktion ist für Frühjahr 2015 geplant.