‚Tranchenmodell‘ von natGas

Flexibilität für optimierte Gasbeschaffung

05. Juni 2009

Bei dem neuen ‚Tranchenmodell‘ handelt es sich um eine innovative Gas-Liefervereinbarung, die es bei natGas bisher in dieser Form noch nicht gab. Der Kunde (Stadtwerk, Industrie) entscheidet sich für eine 100-prozentige Belieferung durch natGas, beginnend am 1. Oktober 2009, dem Start ins Gaswirtschaftjahr 2009/2010.

In der bis dahin verbleibenden Zeit kann er den erforderlichen Bedarf an bis zu vier frei wählbaren Zeitpunkten und zu frei wählbaren Mengen selber zusammenstellen. Er hat damit die Möglichkeit, bei Marktpreisschwankungen die Marktchancen zu nutzen und sich gleichzeitig erst kurz vor Lieferbeginn auf die tatsächlich benötigte und zu kaufende Gasmenge festzulegen. Nach Einschätzung des Unternehmens kann dieses Modell gegenüber preislich wie mengenmäßig fest vereinbarten Liefermengen zu einer deutlichen Optimierung des Gaseinkaufes genutzt werden.

In der praktischen Umsetzung liegt die gesamte Abwicklung - also Bilanzkreisführung, Prognose und Nominierung - bei natGas. Der Kunde beobachtet den Markt und entscheidet, wann und welche Mengen er kaufen möchte. Parallel dazu wird er von natGas über die Entwicklungen auf den Beschaffungsmärkten informiert, um die Wahl von günstigen Einkaufszeitpunkten zu unterstützen. Basis des Einkaufspreises ist der jeweilige Marktpreis plus einem individuellen Aufschlag, der bei Vertragsabschluss festgelegt wird. Das ‚Tranchenmodell‘ gilt sowohl für Festpreis-Käufe wie auch für an ausgesuchte Rohstoffe gekoppelte Preise.