Trianel behauptet sich mit stabilen Ergebnissen

Die Stadtwerke-Kooperation Trianel blickt auf ein operativ erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 zurück. »Mit einem Jahresüberschuss von 2,1 Mio. € und einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 5,1 Mio. € haben wir ein stabiles Ergebnis auf Vorjahresniveau erreicht«, erläutert Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Trianel GmbH.

08. Juli 2014

Belastend wirkten sich auf die insgesamt positive Bilanz die notwendige Risikovorsorge für die Kraftwerks- und Gasspeicheranteile aus. In der Projektentwicklung wurden 2013 wichtige Meilensteine erreicht. Neben der Fertigstellung des ersten Trianel Onshore Windparks in Sachsen-Anhalt wurden die ersten Windkraftanlagen des Trianel Windpark Borkum und das parkinterne Umspannwerk errichtet. Im Dezember ging das mit einem Wirkungsgrad von 45,95 % derzeit effizienteste und sauberste Steinkohlekraftwerk Europas in Lünen in den Dauerbetrieb. Aufgrund seiner niedrigen Grenzkosten gehört das Kraftwerk zu den am häufigsten eingesetzten Steinkohlekraftwerken Deutschlands, so Trianel. »Ungeachtet dieser hervorragenden Marktpositionierung sind moderne konventionelle Kraftwerke auf Kohle- und Gasbasis allerdings aktuell nicht in der Lage, vollkostendeckend zu arbeiten«, erläutert Becker. Daher habe Trianel angesichts des Verfalls der Großhandelspreise und der Marktaussichten zusätzliche Rückstellungen für die Kraftwerksscheiben am Kohlekraftwerk Lünen und am Gaskraftwerk Hamm gebildet.

Weitere Rückstellungen wurden für den Gasspeicher Epe vorgenommen. »Ohne die Rückstellungen für unsere Asset-Positionen hätten wir ein Rekord-Ergebnis von rund 19 Mio. € vor Steuern erzielt«, ergänzt Dr. Jörg Vogt, kfm. Trianel-Geschäftsführer. »Auch die Vermögenslage und Eigenkapitalquote des Unternehmens hat sich 2013 weiter verbessert«, so Vogt. Das Eigenkapital stieg von 84,9 Mio. € auf 86,5 Mio. €, die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 28,6 %.