Trianel legt Umsetzungskonzept Smart Metering vor

Seitdem die Bundesregierung die Energiewende beschlossen hat, haben sich auch die gesetzlichen Pflichten für den Einbau intelligenter Zähler bei bestimmten Kundensegmenten und die Anforderungen an die Messsysteme geändert. Trianel hat jetzt sein Ergebnis des ›Umsetzungskonzept Smart Metering - Phase I‹ für den Roll-out von intelligenten Zählern rund 110 Vertreterinnen und Vertretern der insgesamt 41 am Projekt beteiligten regional geprägten Energiedienstleistern in gedruckter Form zur Verfügung gestellt.

12. Oktober 2011

Im Rahmen des im April 2011 gestarteten Umsetzungskonzepts Smart Metering befassten sich schon vor diesen Änderungen vier Arbeitskreise mit der Technologie, dem rechtlichen Rahmen, Betreiberrollen und Prozesseffizienz sowie der Beschaffung und den weiterführenden Produkten als Ergänzung zum Smart Metering. »Mit der Verabschiedung des neuen Energiewirtschaftsgesetzes sind viele Regelungen in noch zu erstellende Rechtsverordnungen und technische Richtlinien verschoben worden«, so Tim Karnhof, Projektleiter Smart Metering der Trianel GmbH. »So sehr dieses Verfahren die Verabschiedung der Gesetze beschleunigt hat, wurde die Konkretisierung in die Zukunft verschoben. Dies führt zwangsläufig auch zu einer Verzögerung der Einführung von intelligenten Messsystemen. Dennoch haben unsere Ergebnisse auf Basis der analysierten Effekte uneingeschränkte Gültigkeit und zeigen Wege auf, wie sich Energiedienstleister positionieren können«, ergänzt Sven Becker, Sprecher der Trianel Geschäftsführung.

Zentrales Ergebnis der Studie ist laut Trianel die Tatsache, dass Kooperationen im Bereich Smart Metering »Trumpf« sind. Das werde heute schon deutlich, was den »Betrieb der neuen Datenzentralen« und die »Gemeinsame Beschaffung« angeht. Die Projektbeteiligten hätten laut eigener Angabe vor diesem Hintergrund beschlossen, weiter zusammenarbeiten. Zum einen solle die gesetzliche Entwicklung im Bereich Smart Meter verfolgt und zugleich eine zweite Projektphase gestartet werden. »Damit wird die Kooperation auf eine noch breitere Basis gestellt. Das Projekt ist nach wie vor für weitere Teilnehmer offen«, erläutert Karnhof. Die Kernthemen der jetzt abgeschlossenen Phase I des Projektes würden auch in Phase II detailliert betrachtet und weiterentwickelt werden.