Umfassende Analyse ist wichtig

Technik

SMA - Für jede Anlagengröße und jeden Standort bieten Hersteller den passenden Solar-Wechselrichter von Kilowatt bis Megawatt an. Je nach Voraussetzung kann der Kunde zwischen zentralen und dezentralen Anlagenkonzepten wählen.

05. Mai 2011

Während bei der einen Photovoltaikanlage ein zentrales Wechselrichter-Konzept klar die vorteilhafteste Lösung ist, können die Voraussetzungen bei einer anderen Anlage – auch bei ähnlicher Größenordnung – ein dezentrales Konzept erfordern.

Die Entscheidung für eine zentrale oder dezentrale Anlagenstruktur muss insbesondere auch den Aufwand bei der Installation und dem Betrieb der Anlage berücksichtigen. Hier zeigt sich, dass ein dezentraler Anlagenaufbau – unter entsprechenden Voraussetzungen – eine ganze Reihe an Vorteilen gegenüber dem zentralen Konzept bietet. Einige wichtige Aspekte, die für die Leistungsklasse oberhalb von 100 kWp charakteristisch sind, sollen hier beispielhaft aufgeführt werden.

Der Energieertrag einer Photovoltaikanlage wird durch eine Über- oder Unterdimensionierung ebenso beeinflusst wie durch den Wirkungsgrad des Wechselrichters. Mit kleinen Wechselrichter-Einheiten kann eine konkrete Anlagenleistung zielgenau eingestellt werden. Zusammen mit einem hohen Wirkungsgrad stellen mehrere kleinere Geräte deshalb oft die bessere Alternative gegenüber dem zentralen Großgerät dar.

Ein Zentral-Wechselrichter wie der Sunny Central von SMA arbeitet am effektivsten mit einem homogenen Solargenerator. Dezentrale Konzepte, zum Beispiel mit dem Sunny Mini Central, sind deshalb immer dann vorteilhaft, wenn sich Generatorteile voneinander unterscheiden und deshalb besser separat betrieben werden. Ursachen hierfür können sein: Mismatching durch den Einsatz unterschiedlicher PV-Module oder solcher mit hoher Fertigungstoleranz sowie unterschiedlich ausgerichtete oder nachgeführte Teilgeneratoren.

Die Wartungsarbeiten bei dezentralen Anlagen sind im Vergleich zu zentral aufgebauten Systemen deutlich unkomplizierter und preiswerter, da im Zweifelsfall einzelne Wechselrichter ausgetauscht werden können. Bei eingeschränkter Bodenbelastbarkeit oder Zugänglichkeit kann die Installation kleiner und leichter Geräte zudem kostengünstiger gegenüber einer großen und schweren Betonstation sein. Die Überwachung einer Anlage mit einem Zentral-Wechselrichter ist dagegen einfach einzurichten und bereits durch die Standard-Hardware abgedeckt.

Die von Großanlagen geforderte Beteiligung am Netzmanagement lässt sich damit besonders einfach realisieren. Und ab einer gewissen Anlagengröße sind dezentrale Konzepte schlicht nicht mehr praktikabel. Diese Beispiele zeigen, dass bei der Suche nach der wirtschaftlichsten Lösung wirklich alle Kosten berücksichtigt und für die konkrete Planung bewertet werden müssen (TCO: Total Costs of Ownership). Die Randbedingungen können dafür sorgen, dass die gleiche Anlage an einem Standort profitabel arbeitet, an einem anderen Standort hingegen mit der Amortisation kämpft. Deshalb sollten neben der technischen Beratung auch die Erfahrungen von Herstellern und Systemintegratoren bei der Festlegung der optimalen Anlagenstruktur und der Komponenten für das individuelle Projekt berücksichtigt werden.

Solar-Wechselrichter

Solar-Wechselrichter wandeln den Gleichstrom aus den Solarmodulen in netzüblichen Wechselstrom um. Damit bilden sie das Herz jeder Solarstromanlage.

Als Marktführer für Solar-Wechselrichter setzt SMA immer wieder Maßstäbe: Spitzenwirkungsgrade von 98 Prozent und neue Technologien sorgen für maximale Erträge und höchsten Anwenderkomfort.

Für jede Anwendung gibt es das passende Gerät: für alle Modultypen, für Netzkopplung und Einspeisung in Inselnetze, für kleine Hausanlagen und Gewerbeanlagen im Megawattbereich.