Erneuerbare

Umfrage: PPA entscheidend für Energiewende

Corporate Green Power Purchase Agreements, kurz PPA, können einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, den Ökostromanteil am Stromverbrauch bis 2030 auf 65 Prozent auszubauen. Dies ergab eine Dena-Umfrage.

05. September 2019
Umfrage: PPA entscheidend für Energiewende
(Bild: industrieblick – stock.adobe.com)

„Großabnehmer aus Industrie, Gewerbe und Dienstleistungen betrachten Corporate Green PPA mehrheitlich als Möglichkeit, Strom auf Basis erneuerbarer Energien langfristig zu stabilen Preisen zu beziehen und gleichzeitig die eigenen Produktionsprozesse zu dekarbonisieren“, so die Deutsche Energieagentur (Dena).

Gleichzeitig sehen die Teilnehmer aber auch Hindernisse beim Abschluss von PPA.

Ökonomische und ökologische Perspektiven

86 Prozent der Befragten betrachten Corporate Green PPAs als wichtiges beziehungsweise sehr wichtiges Geschäftsmodell im zukünftigen Strommarkt. Potenzielle Nachfrager sehen den Bezug grüner Energie in großem Maßstab als Säule ihrer unternehmerischen Nachhaltigkeitsstrategie. Dabei spielen sowohl ökonomische als auch ökologische Überlegungen eine Rolle.

74 Prozent der Teilnehmer bewerten langfristige Preissicherung als größten Vorteil, während 72 Prozent den Bezug von grüner Energie mit Herkunftsnachweis als Motivation nennen.

Laufzeitverlängerung: PPA für Bestandsanlagen

Für viele Betreiber von Wind- und PV-Anlagen ist das Ende der EEG-Vergütung der Einstieg in den Weiterbetrieb. Stromhändler nutzen das für neue Kundenangebote. Lesen Sie dazu das Interview mit Thomas Pflanz von Verbund Deutschland, das in energiespektrum 2/19 erschien.