Umsatzwachstum bei EWE

Konzernumsatz steigert sich 2008 um 14 Prozent.

30. April 2009

Das Geschäftsjahr 2008 war geprägt von extremen Unterschieden bei den Energiepreisen. Der Rohölpreis kletterte zeitweise auf einen Tageswert von 140 $ pro Barrel, am Ende des Jahres lag er bei etwa 50 $. Die gestiegenen Beschaffungskosten konnte EWE durch die zeitversetzte Anhebung der Energiepreise nicht vollständig ausgleichen. Am Ende des Jahres machte sich zudem nach eigenen Angaben die einsetzende Wirtschaftskrise bemerkbar. »Gemessen an diesen Rahmenbedingungen können wir mit dem Jahresergebnis 2008 zufrieden sein«, sagt der EWE-Vorstandsvorsitzende Dr. Werner Brinker. Beim Ausblick ist er vorsichtig optimistisch: »2009 wird sicher ebenfalls kein leichtes Jahr, aber ich sehe EWE sehr gut vorbereitet auf die kommenden Herausforderungen«. EWE steigerte 2008 seinen Konzernumsatz auf 5,3 Mrd. € (plus 14 %). Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging gegenüber dem Vorjahr zurück und lag bei 422,9 Mio. €. Der Konzernüberschuss ging deutlich zurück auf 207,5 Mio. €. Hauptgründe seien steigende Zinsaufwendungen und der Wegfall eines einmaligen Steuereffekts, den es 2007 gegeben hatte, so Brinker.