Umsetzung ist geschafft

Stadtwerke Osnabrück setzen Verbändevereinbarung II um

Mit Hilfe einer Soft- und Hardwarelösungen der Klein & Partner Ingenieurgesellschaft konnten die Stadtwerke Osnabrück die Verbändevereinbarung II (VVII) umsetzen. Für einen korrekten Umgang mit den Kundendaten sorgt die mandantenfähige Software E3.

18. April 2001

Die Umsetzung der Verbändevereinbarung II ist im Grunde geschafft“, sagt Marcus Bergmann, Diplom-Wirtschaftsingenieur und Projektleiter bei den Stadtwerken Osnabrück. Seit Juli läuft bei dem Energieversorgungsunternehmen (EVU) der Testbetrieb erfolgreich. Sofort nach Verabschieden der VV II war ein Projekt-Team engagiert an die Umsetzung der neuen Richtlinien gegangen und fand in dem Oldenburger Unternehmen Klein & Partner Ingenieurgesellschaft mbH einen Partner. Projektleiter Bergmann: „Ohne eine Software wie BDE 2000 E3 von Klein & Partner ist eine professionelle Umsetzung der VV II nicht möglich.“

Schon bevor die Verbändevereinbarung von offizieller Seite auf den Weg geschickt wurde, begannen die Entwickler von Klein & Partner mit den Programmierarbeiten. Herausgekommen ist ein Produkt, das Bergmann überzeugt hat: „Die Funktionalität der Software ist durchweg gegeben.“ E3 verarbeitet und liefert alle Daten, die für eine korrekte Bilanzierung notwendig sind. Lediglich am Feinschliff der Software wird noch gearbeitet. „Entscheidend ist jedoch, dass das Produkt zufriedenstellend arbeitet.“

Für Investitionssicherheit sorgt der Aufbau der Software: E3 ist so flexibel strukturiert, dass ein Weiterentwickeln und Anpassen an kommende Verbändevereinbarungen ohne Probleme und auf einer akzeptablen Zeitschiene machbar ist, wie Klein & Partner versichert. Ein ganz entscheidender Punkt ist die Mandantenfähigkeit von E3. Sämtliche Daten werden rechtssicher abgespeichert.

Speziell dieser Punkt sollte die Verantwortlichen interessieren. Doch wie es scheint, sind die Fakten der Verbändevereinbarung zum jetzigen Zeitpunkt nicht bei allen EVU vollständig bekannt, meint Bergmann. „In Gesprächen stellt man fest, dass es in dieser Hinsicht einen ganz unterschiedlichen Kenntnisstand gibt“, schildert der Projektleiter die Situation. Einige drohten, in die so genannte „Excel- Falle“ zu tappen. Manch einer würde darauf vertrauen, künftig mit Office- Lösungen das komplexe Thema Verbändevereinbarung bewältigen zu können.

Ein Trugschluss, der Rechtsstreitigkeiten Tür und Tor der Gerichtssäle öffnet, meint Dr. Gerhard Klein, einer der Geschäftsführer bei Klein & Partner: „Unter Excel ist es jederzeit möglich, Tabellen so zu verändern, dass sie mit den eigentlichen Abrechnungsdaten nicht mehr viel gemeinsam haben.“ Bergmann und Klein sind sich einig: „Excel muss für solche Abrechnungen abgelehnt werden!“ Es sollte nur eine Softwarelösung eingesetzt werden, die neben einer Mandantenverwaltung auch über eine rechtssichere Versionsverwaltung aller Änderungen und Transaktionen sowie eine umfangreiche Nutzer- und Rechteverwaltung verfügt.

Einigen befreundeten Versorgungsunternehmen stellten die Osnabrücker Stadtwerke die im eigenen Hause praktizierte Umsetzung der VV II inhaltlich vor. In diesem Zusammenhang wurde auch die Leistungsfähigkeit der E3-Software, die zur Bilanzierung eingesetzt wird, demonstriert. Diese Bilanzierungssoftware wird im Zusammenspiel mit Powerline- Modems zur Datenfernauslesung eingesetzt. Soft- und Hardwarelösungen, die als Komplettpaket aus dem Hause Klein & Partner kommen. Anhand von Praxisbeispielen konnten sich die Teilnehmer von der Funktionalität überzeugen.

Erschienen in Ausgabe: 10/2000